Varanasi: Ich lache…

Ich lache, ueber die Dummheit der Menschen, ueber den Egoismus und die Missachtung den anderen gegenueber. Ich lache ueber das Resultat eines uebertrieben gelebten Kapitalismus, in dem man ohne Geld nichts ist und um sein Leben kaempfen muss und jeder Cent entscheidend ist.
Ich lache ueber die Inder, die um ihres eigenen Wohls Willen ueber Leichen gehen wuerden, denen das Leben ihrer Mitmenschen nichts wert ist, es sei denn, es bringt ihnen auch was. Ich lache ueber ein gescheitertes Kastensystem, das immer noch eine Hierarchie und eine unterschiedliche Wertigkeit des Lebens hier aufrecht erhaelt.
Ich spreche von einem Indien, das auch ein Deutschland sein koennte oder ist (mit dem Unterschied, dass wir in Deutschland weniger Menschen sind und ein gewisses soziales System haben, noch!)

Warum?? Ich bin heute in Varanasi angekommen und nachdem ich mit drei Reeksha-Fahrern verhandelt hatte, bis mich einer dorthin bringen wollte, wo ich hin wollte und nicht zu einem Hotel, wo man ihm eine saftige Provision auszahlen wuerde, ging es los. Wir fuhren mit der Fahrradreeksha bis zu einer Kreuzung auf der sich ein Stau gebildet hatte. Die Autos, Fahrraeder, Motorraeder, Mopeds, Fussgaenger, Reekshas usw. blockierten sich gegenseitig und die Strasse, so dass es keinen Zentimeter mehr vorwaerts oder rueckwaerts ging. Von alleine gab man natuerlich keinen Meter Raum auf, besser man hupt einfach so viel und so lange bis sich alle Probleme von alleine loesen!
Natuerlich tun sie das nicht! Also standen wir ca. 20 Minuten auf dieser Kreuzung rum, bis ein Polizist den Verkehr mit Gewalt geregelt hatte. Und warum passieren solche Sachen hier und nicht in Deutschland?
Natuerlich haben wir Ampeln und Verkehrsregeln, die eingehalten werden, aber es ist natuerlich auch eine Mentalitaetsfrage! Man will dem anderen keinen Platz machen, weil man selbst ja der erste sein moechte, der die Kreuzung ueberquert. Genauso ist es ja auch nicht wichtig, was der andere will, denn ICH will ja ueber die Kreuzung!

Die Inder sind ein ruhiges Volk, solange es nicht um belanglose Dinge geht.
In den Zug einsteigen oder gar aussteigen gestaltet sich als nahezu unmoegliches Vorhaben. Man laesst die Fahrgaeste naemlich nicht aussteigen, bevor man selbst eingestiegen ist, und das ist auch gut so! Man muss ja schliesslich so schnell wie moeglich einen Sitzplatz ergattern um nicht stundenlang stehen zu muessen. Warum also eine Schlange bilden, wenn man selbst durch Vordraengeln der erste sein kann.
Ein gesunder Menschenverstand?? Fehlanzeige!! Achtung seines Naechsten?? Wieso denn bloss?
Das ist das alltaegliche Indien, die Shizophrenie zwischen Gastfreundschaft und Abzocke, zwischen Gelassenheit und Draengeln, zwischen Naechstenliebe und Egoismus.

Zum Glueck geht mein Flug nach Thailand am 20.2. aus Kolkata.

Ich habe Delhi hinter mir gelassen, die dreckige und zur Zeit verregnete Hauptstadt, in der man zwar gut shoppen, aber nicht so gut (und vor allem guenstig) wohnen und sightseeing betreiben kann.
Jetzt bin ich in Varanasi, der heiligsten Stadt aller Hindus, wo man verbrannt und in den Ganges geschuettet werden will, denn nur so kann man aus dem Kreis der Wiedergeburt ausbrechen. Das das ganze den Ganges total verschmutzt, er grossteils keinen Sauerstoff mehr im Wasser hat und die Natur stirbt, das ist nebensaechlich, denn Natur, wofuer braucht der Mensch das schon?? Vielleicht ist das der Grund warum die Hindus Goetter fuer alles ausser die Natur haben.
Dir Fahrt war ein anstrengender und doch lustiger 14-Stunden-Zugfahrmarathon mit einem Amerikaner, der seit 25 Jahren in Japan lebt, einem Argentinier, der in der ganzen Welt lebt und Kunsthandwerk verkauft und zwei indischen Hollaendern, die in der vierten Generation in Holland wohnen, und das erste mal ihr Land besuchen.
Es regnet, es ist ueberfuellt und die Gassen sind eng. Das ist zumindest mein erster Eindruck.

Ich melde mich wieder an einem anderen Ort zu einer anderen Zeit und in einer anderen Stimmung. Aber momentan ist verzweifelter Sarkasmus wohl das einzige was hier noch hilft 🙂

Geschrieben von André am 13. Februar 2007 | Abgelegt unter Indien | 2 Kommentare

Alle Fotos und Reisekarte neu

Ich nur kurz…

Ich bin jetzt in Delhi und das Wetter ist scheisse.. Regen und kalt (20 Grad), brrr…

Habe alle fehlenden Fotos bis jetzt hochgeladen:
Der Rest von Udaipur (vor allem schoene Sonnenuntergaenge)
Mt. Abu
Jodhpur
Pushkar
Jaipur und Agra (Taj Mahal)

Die Karte ist auch aktuell…

Viel Spass im Schnee!

Geschrieben von André am 10. Februar 2007 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Alle Fotos und Reisekarte neu

Indien hassen und lieben

Sorry, dass ich schon wieder schreibe, aber heute war schon wieder so ein komischer Tag, dass ich wirklich froh bin, bald aus Indien wegzusein!

Heute morgen war ich am Taj Mahal… Das ist schon ein verdammt beeindruckendes Bauwerk… Ich haette es dennoch nicht machen sollen, weil der Preis fuer Auslaender 30x so hoch ist wie der Preis fuer Inder. 750 Rs statt 25 Rs… Das ist doch krank?!?! Normalerweise ist der Preis immer hoeher fuer Auslaender, oft gibt es noch nicht mal Studentenrabatt (mal abgesehen davon, dass ich keinen internationalen Studentenausweis habe (aber den werde ich mir in Bangkok wunderbar faelschen lassen!))
Tja, dann bin ich durch die Stadt gelaufen, natuerlich begleitet von eintausend Reeksha (diese Motorrad-Taxis) und Fahrrad Reekshas, die mich mitnehmen wollten. Sie wollten einfach nicht verstehen, dass ich laufen wollte 🙂

Irgendwann kam ich dann in Teile der Stadt wo normalerweise niemals ein Weisser rumlaeuft, weshalb die Inder wieder angefangen haben zu glotzen wie bloede, zu kommen, dich anzulabern oder sogar anzutatschen… Ich kann verstehen, wie sich alleine reisende Frauen fuehlen, das is schon krass… Mit Dreads hat man fast den selben Seltenheitsfaktor, ausser dass es mir nix ausmacht, wenn mich jemand antatscht 🙂

Irgendwann habe ich dann noch einen Tee getrunken und auf einmal standen wieder mindestens 10 junge indische Maenner um mich rum um mich anzugaffen… Normalerweise gewoehnt man sich daran, aber heute war es mir irgendwann einfach zu viel und ich freue mich schon in ein Land zu kommen, wo man vielleicht zwar angegafft wird, aber nicht dauernd betatscht, angelabert, vollgenervt usw. usw.

Naja, wollte ich nur mal mitteilen… Am Sa. werde ich in Delhi sein!!

Geschrieben von André am 8. Februar 2007 | Abgelegt unter Indien | Ein Kommentar

Von Pushkar bis Jaipur…

Als ich in Pushkar angekommen bin, habe ich mir erst mal ein Hostel gesucht. Es war Mittag, also
kein Problem eines zu finden. (Dir lauern sowieso tausende Menschen auf, die dich irgendwohin
bringen wollen)
Das Hostel hatte ein superschoenes Rooftop-Restaurant, mit Matratzen und Kissen zum Chillen! Der
Besitzer, Chinu ist auch supernett.
Zuerst bin ich mal aus dem Hostel raus und durch die Strassen gelaufen.
Dort bin ich dann einem Brahmin (einer von 2000 Priestern, die um den heiligen See leben) begegnet.
Man muss sagen, Pushkar ist ein heiliger Ort, wegen diversen Goettergeschichten und weil Gandhis
Asche im See verstreut wurde. Es gibt ein Ritual am See (ein Gebet (Puja)) wo man sich dem Brahin gegenuebersetzt, er gibt einem Blumen auf die Hand, eine Kokusnuss, segnet dich, singt ein wenig, trara trara, schuettet dir Wasser aus dem heiligen See ueber die Hand, und malt dir obligatorisch einen Punkt auf die Stirn (normalerweise rot, aber das haengt auch immer vom jeweiligen Gott und was weiss ich ab) Dann fragt er, wieviele Familienmitglieder ich habe und segnet die auch noch (also Mama, Papa, Schwestern, ihr seid gesegnet). Dann erbittet er eine Spende fuer die Brahmins, weil sie sonst keinen Job haben, bla bla. (Jeder erbittet hier dauernd Spenden fuer Religionen, und manche werden sogar pampig, wenn man nix gibt! So wie mein Freund hier: ) Ich sage ihm, ich will nix spenden, er fragt warum nich, ich erklaere ihm, das Religion und Glaube fuer mich nicht mit Geld zu tun hat, er wird etwas aggresiv, schreit mich nahezu an, das jeder was gibt und das Geld wichtig fuer die Brahmins ist und bla… Ich sage weiter, ich gebe nix, und werfe ihm dann schliesslich 20 Rupees aufs Tablett, dass er mich in Ruhe laesst… Im Endeffekt haette ich einfach gehen sollen…
Tja, ich ziehe also weiter, gesegnet und irgendwie energiegeladener als mich ein Typ auf der Strasse anspricht.. Das ist hier normal, also gehe ich hin.. Normalerweise labern dich die Leute voll, stellen die Standardfragen und wollen dir was verkaufen. Dieser hier aber hat mich dann in seine Wohnung (eigentlich ein winziger Raum mit einem Bett zum drauf sitzen und nem Schrank) eingeladen.Er erzaehlte mir, er sei Brahmin und labert mich mit viel Kram ueber Religion und die Goetter usw. voll, was ich eh schon wieder vergessen habe.
Irgendwann gehe ich also von ihm und irre ziellos durch das kleine Dorf (Was man in 10 Minuten durchqueren kann), aber finde mein Hostel nicht mehr!! Nach ca. 45 Minuten suchen (ich weiss,
Maenner fragen nicht nach dem Weg…) labert mich ein weiterer Brahmin voll, laedt mich in sein Haus ein, zeigt mir einen guten Seeblick, segnet mich und Krams (was mir jedes Mal unglaublich Energie gab! Schon ein krasses Gefuehl!) und startet mir von seinen Leiden und Problemen zu erzaehlen. Naja, ich ignoriere das erst, aber dann irgendwann fragt er nach Geld. Ich sage ich habe keins mit, also will er mich zum Hostel bringen, dass ich Geld hole und ihm gebe. Ich freue mich, weil so finde ich zumindest mein Hostel wieder. Ich gehe zum Hostel hole 20 Rupees aus meiner Tasche und gebe sie ihm. Er findet das nicht so nett und geht beleidigt weg. Ich weiss es ist nicht nett, er hat mehr erwartet, aber Geld betteln ist auch nicht nett… Und dann kam er noch mit: Gib mir doch 100 oder zumindest 50… Naja naja, so sind die Inder eben…

Die weiteren Tage verliefen eher locker, Ajmer, wo ich eine Nacht war, ist langweilig…
Dann kam ich nach Jaipur. Ich laufe etwas durch die Stadt, bis mich ein Kerl anlabert und in seinen
kleinen Shop einlaedt. Er ist nett, und im Laden haengen Bilder und Krams, die er mir natuerlich
spaeter verkaufen wollte. Ich schaue mir die Bilder an und will keins kaufen, er ist aber sogar weiterhin nett… Spaeter kommt noch ein Freund von ihm vorbei, der auch nett ist und bringt mich zu seinem Boss (weil er dort was erledigen musste)
Der Boss faengt an und will, dass ich fuer ihn Diamanten nach Deutschland liefere und dort weitergebe und will mir dafuer 12000 Euro geben (einen Teil davon, den er an Steuern spart) Er erklaert mir, wie das funktionieren soll, ich sage natuerlich nein!! Spaeter fahre ich mit dem Freund und noch einem Kerl aus dem Laden im Auto zu einem super Tempel (ich weiss, man sollte nicht
mit fremden Leuten in Indien in einem Auto fahren, aber ich habe mich sicher gefuehlt!).

Wir schauen uns den Tempel an, treffen uns morgen um 6 Uhr um weiter Sightseeing zusammen zu
machen. Alles laeuft gut. Spaeter mache ich meine Tour alleine. Als ich wieder komme, treffe ich durch Zufall die zwei Kerle wieder und wir gehen zu seiner Wohnung. Dort erzaehle ich dem einen, dass ich sein Bild wirklich nicht kaufen will, aber er ist weiterhin nett!
Und der andere sagt mir, dass ich BITTE den Deal den der Boss angeboten habe, nicht mache, und einfach weiter mit dem Bus fahre ohne mich noch mal zu melden.
Er haelt das ganze fuer komisch, weil sein Boss ihm davon nix erzaehlt hat und er nicht weiss, was
der Boss da vor hat!

Tja, und da sitze ich nun, nach einer ziemlich turbulenten Zeit und habe noch knapp 2 Wochen in
Indien. Heute fahre ich mit dem Nachtbus nach Agra zu fahren und den Taj Mahal anzuschauen und dann gehts weiter nach Delhi, meinen Flug buchen, Varanasi und Kolkata (Calcutta) und von da aus dann um den 19. Februar nach Thailand!

Bis dann demnaechst!!

Sorry, fuer die lange Mail!

Geschrieben von André am 7. Februar 2007 | Abgelegt unter Indien | Kommentare deaktiviert für Von Pushkar bis Jaipur…

Fotos und neue Reisekarte

Hallo Leute,

ich habe nix zu erzaehlen, bald gibts ne krasse eMail ueber das voellig relaxte und irgendwie kranke Pushkar wo ich grad bin…

Aber soweit erst mal ein paar Fotos von Diu (der Rest), Junagadh (die 10000 Stufen), Ahmedabad (Gandhi Ashram) und den Anfang der Udaipur Fotos (Octopussy)

Die Reisekarte ist auch aktualisiert… Am Mo. gehts weiter nach Ajmer und dann Jaipur!

Bis denne,

Namaste

Andre

Geschrieben von André am 3. Februar 2007 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Fotos und neue Reisekarte

Jodhpur, Mt. Abu und Udaipur

Hallo Leute,

hier schreibe ich euch aus Jodhpur, dass ich aber morgen schon wieder verlassen werde.

Meine Reise hat mich mit dem Bus von Udaipur (der James Bond Stadt) nach Mt. Abu verschlagen, wo ich im Bus einen Koreaner und einen Tschechen kennengelernt habe. Mit denen habe ich ein Zimmer geteilt und bis heute rumgehangen. Mt Abu ist eher ein kleines Kaff auf einem Berg, das einzig schoene ist die Landschaft (Fotos kommen die naechsten Tage)

Die einzigen interessanten Sachen die dort passiert sind waren:

Als wir um den See gewandert sind, hat uns auf einem Steinhuegel ein verdammt suesses Maedel angelabert… Die war erst 7 Jahre alt, aber konnte perfekt englisch!! Das war, weil sie auf der einzigen englischen Schule dort war… Sau krass 🙂

Ansonsten waren wir im Dilwara Tempel, der krasseste Tempel, den ich je gesehen habe. In dem Tempel sieht man die feinsten aus Stein ausgepfeilten Figuren und Verzierungen!! Das ist unbeschreiblich dadurch zu wandern… Leider war Fotos machen verboten, aber wenn ihr mal bei Google nach Dilwara Fotos sucht, findet ihr einige…
Die waren da teilweise immer noch am arbeiten!!

Abends waren wir in einem Restaurant und der Kellner hat statt Lime Soda Limca verstanden, was ein Pepsi Verschnitt ist… Er hat die Flasche also aufgemacht und uns gebracht… Wir haben probiert, bevor der Tscheche sie wieder umtauschen konnte, hat das aber dann trotzdem gemacht 🙂 Der Restaurantbesitzer war so cool, machte einfach den Kronkorken wieder drauf, ab damit in den Kuehlschrank und an den naechsten verkaufen 😉 Indian Style halt!

Naja, spaeter war dann noch ein grosses muslimisches Fest, weshalb die Moslems mit Skulpturen durch die ganze Stadt gezogen sind. Halt gemacht haben sie natuerlich vor unserem Restaurant, wo dann der ganze Gestank der Raeucherstaebchen reingezogen ist. Ca. 50% der Gaeste haben darauf angefangen zu gehen 🙂 Alle Versuche des Besitzers das Ding zu vertreiben waren unmoeglich, hehe!!

Dann noch eine typisch indische Szene… Ich frage einen Mann was das fuer ein Fest ist, er nickt nur mit dem Kopf (das typisch indische Wackeldackel, Kopfwackel-Syndrom) und sagt yes yes… Typisch, wenn die Inder kein englisch koennen, aber nicht unhoeflich sein wollen… Tragisches Beispiel: Wir haben an der Busstation gefragt, wann der Bus nach Jodhpur faehrt, worauf uns gesagt wurde 6:45. auf die Frage, ob er sich sicher sei, kam nur ein Yes yes, mit Kopfnicken. Also hielten wir das fuer sicher, standen um 5 Uhr auf und gingen zur Busstation, wo wir erfuhren, dass der Bus erst um 8:30 faehrt… Juhuu!! Naja, wir haben uns dann den Morgen mit Chai vertrieben, einem schwarzen Tee, mit halb Milch und viel zu viel Zucker, was hier so ziemlich alle den ganzen Tag trinken.

Dann haben wir in Mt. Abu noch eine Koreanerin getroffen, die ein buddhistischer Moench ist!! Die war supernett, kam sogar extra noch bei unserem Zimmer vorbei um uns ne gute Reise zu wuenschen.

Hier in Jodphur (wo wir nach erwarteten 7 Stunden, in Wirklichkeit dann 9 Stunden Busfahrt (fuer 250km (!!!)) dann endlich ankamen… Jaaa, die Busse und Zuege hier sind so langsam) haben wir dann das grandiose riesige Fort angeschaut und ein wenig die Landschaft observiert. Ich gebe euch in ein paar Tagen mal die Homepages von dem Tschechen und dem Koreaner, die sind naemlich viel bessere Fotografen als ich 😉

Sonst gibts nich viel neues, ausser dass ich morgen nach Pushkar fahre, ein kleines Dorf 5 Stunden von hier wo man angeblich gut chillen kann 😉

Wie gehts in Deutschland?? Mir schreiben so wenige, complain, complain 😉

Also dann,

auf Wiederschaun,

Androe

Geschrieben von André am 31. Januar 2007 | Abgelegt unter Indien | Kommentare deaktiviert für Jodhpur, Mt. Abu und Udaipur

My name is Bond, James Bond: Udaipur

Hallo Leute,

ich sitze grad in Udaipur und es gibt eigentlich nicht soooo viel neues… Das hier ist das totale Touristendorf, voll ueberlaufen, aber wunderschoen!! Ich hoffe ich habe bald mal Zeit Bilder hochzuladen, weil die Landschaft sooo geil ist!!

Das lustige hier ist (was meinen Vater freuen wird!), dass ein Teil von James Bond Octopussy hier gehdreht wurde, ca. ne halbe Stunde. Man sieht zwei bekannte Gebaeude, Tempel, den See und das Strassenleben in Indien… Deswegen wird der Film auch jeden Abend in fast allen Cafes in Udaipur gezeigt!! Das werden wir uns heut abend auch mal antun 🙂 Sau abgedreht..

Sowieso sind die ganzen Inder voellig durch… Wir waren heute (es ist der Republic Day, ein grosser indischer Feiertag) im Stadion auf einer Parade, wo Militaers und Schueler herummarschiert sind und andere Gruppen getanzt haben, was so lustig aussah, weil es etwas unkoordiniert und emotionslos rueberkam… An sich war die ganze Parade einfach Indian Style, z.B. auch als dann irgendwann die LKWs und Traktoren mit Verziehrungen und Werbung fuer Aerzte etc. in Udaipur, im Stadion im Kreis gefahren sind…

Naja, ich bleibe wohl noch bis So. hier, weil es so schoen ist und fahre dann weiter nach Westen nach Mt. Abu.

Also schaut euch den James Bond an und immer schoen weiterfrieren 😉

Geschrieben von André am 26. Januar 2007 | Abgelegt unter Indien | Kommentare deaktiviert für My name is Bond, James Bond: Udaipur

A crazy day: Junagadh and more

Halli hallo Leute,

heute schreibe ich euch aus Ahmedabad, das ich zum Glueck heute abend noch verlassen werde (siehe aktuelle Reisekarte)

Es ist viel passiert in den letzten Tagen, aber da ich euch nicht jeden Tag mit ner Mail nerven moechte mache ich das jetzt mal etwas zusammengefasst…

Der Tag in Junagadh (das war das mit den 10000 Stufen) war verdammt komisch, mir tun auch immer noch die Waden vom klettern weh, AAAABER ich habs geschafft und es fuehlt sich guuuut an 😉

Los gings um 6 Uhr mit dem Bus, der dann natuerlich erst um 7 Uhr fuhr nach Ginar Hill… Da habe ich einen Typen kennengelernt, einen Englischlehrer, der diesen Berg jede Woche Sonntag seit 3 1/2 Jahren besteigt (!) und der mir erklaert hat, dass ich genau an dem Tag komme, wo ein Rennen, den Berg hoch und wieder runter stattfindet (was die besten in ca. 55 Min. schaffen (wenn man normal geht, braucht man etwa 2 1/2 Stunden!!)
Also war der Aufstieg gesperrt und wir mussten ueber die Rueckseite hoch, die nochmal 1200 Treppen mehr hatte (juhuuu)

Ich habe mir dann noch den Start vom Rennen angeschaut, wo mir ein lustiger Verkehrspolizist 2x einen „very good morning“ gewuenscht hat. Die Bullen sind hier generell super nett zu Touristen, so wie alle Inder, was mich jedesmal ueberrascht… So ist es nichts seltenes, dass man wenn man irgendwo wartet oder im Bus ist, einen Sitzplatz angeboten bekommt (noch vor alten Leuten etc.) Wenn man nicht weiss wohin man muss oder wenn man im Bus irgendwo aussteigen will, wird einem das 3x erklaert oder man wird 10x darauf hingewiesen, wann man raus muss (die Wegbeschreibung geht aber normal nur bis zur naechsten Ecke, dann muss man wieder fragen *g*)

Naja, also der Berg… Man kann hochlaufen, aber da es auch alte Leute gibt, die den heiligen Platz besteigen wollen, gibt es Traeger, die die alten Leute gegen Geld hochtragen (krasse Arbeit!!)

Ich bin auf dem Weg ca. 1000x gestorben, das ist einfach nur krass, aber mich haben jedesmal die 80jaehrigen Omas motiviert, die da noch hochgekraxelt sind!!

Oben waren dann (eigentlich wie immer und ueberall in Indien) tausend Inder, die sich interessiert um mich stellen (teilweise in nem Kreis von 50 cm Abstand oder so) und mich fragen, wer from? and wot name?
Naja, die tuen nix, sind einfach nur interessiert, aber man muss sich erst mal dran gewoehnen die ganze Zeit und IMMER einfach so schamlos angestarrt zu werden!

Oben haben wir dann ein paar Mal gebetet, in diversen sau schoenen Tempeln… Das Beten ist was viel schoeneres und viel intensiveres und spirituelleres als in der „tollen“ christlichen Kirche… Man zieht die Schuhe vor dem Tempel aus und setzt sich auf den Boden.. Dabei brennen Raeucherstaebchen.. Je nachdem was das fuewr ein Tempel ist, oder wo man ist, schwenkt man dann noch Raeucherstaebchen oder Wasserkerzen oder sowas rum… Das war auf jeden Fall ne interessante und geile Erfahrung!!

Auf dem Abstieg habe ich dann noch einen Limonensaft mit Zucker und Salz getrunken (die Inder haben sowieso viele Geschmacksverirrungen, z.B. pure Zwiebeln mit Limone vor dem Essen und Aniskerne, als Munderfrischer, danach…) bis wir zu der Stelle kamen, wo das Rennen der Frauen und Jugendlichen gerade lief (die muessen nur die Haelfte der Stufen machen)
Dort mussten wir warten bis das Rennen vorbei war und ein alter Mann, ich glaube der Rennleiter, erklaerte mir die Regeln des Rennens (zum fuenften Mal ^^)
Naja, dann kamen wir noch an ein paar klauenden Affen und jungen Azubi Bullen vorbei, die mich auch wieder tausendmal nach Abstammung und Name gefragt haben, bis wir wieder bei dem freunmdlichen Bullen von vorhin waren. Dann hat mich noch Gujarati TV ueber den Bergtourismus in Gujarat (der Staat wo ich bin) und das Rennen ausgefragt, habs aber leider nich im Fernsehn gesehn und wir sind weiter.

Der Lehrer hat mich dann noch durch 2 Tempel geschleift, zu seinem besten Freund und zu einem Freund, der Optiker war und dann das Plastikteil an meiner Brille was kaputt war kostenlos fuer mich repariert hat!! Sau nett… Dann hat mich der Lehrer, ach ja, der hies uebrigens Nilesh, noch zum Essen eingeladen, was mir sehr gut gefallen hat 🙂 Es gab echt Gujarati Essen, also Thali, das heisst ein grosser Teller mit kleinen Schuesseln drauf, mit Bohnengemuese, Suppe, irgendsonem Zeug und Brot, was man darein tunkt. Danach noch Reis. Man isst auf dem Boden, und das coolste war, dass die Frau die ganze Zeit nachgegeben hat und uns bedient hat, hehe 😉 Hier herrscht eben noch die gute alte Ordnung *g*

Naja, danach hat mich Nilesh dann mit seinem Motorrad zum Hostel gefahren.

Ueber das Bus und Zugfahren in Indien lasse ich mich in einer Extramail das naechste Mal aus, dazu muss ich noch etwas kreativer werden 🙂

Tjaaa, was gibt es noch?? Heute war ich im Sabamati-Ashram, Gandhis Hauptquartier fuer 15 Jahre… Das war sehr beeindruckend, einfach das alles mal zu sehen, weil ich bewundere Gandhi ja schon laenger!!

Was gibts noch zu sagen, ich entrinne hier jedem Tag nur knapp dem Tod… Der Verkehr in Indien ist soooo krank, ich weiss es mittlerweile zu handlen, aber unberechenbar fahren die immer noch…
Ein schoenes Beispiel hab ich noch… die Reeksha-Fahrer hier, nehmen auf ihrem schoenen Dreirad statt 3 Leuten lieber auch mal 6-7 Leute mit um mehr Geld zu machen, das hatte ich heute… Hatte Glueck, dass ich nicht aus dem Ding rausgefallen bin 🙂 Aber das ist eben Indien…

Tja, heute wollten die in einem Internetcafe meinen Ausweis sehen??? Das hab ich bis jetz nich verstanden… Ich hatte natuerlich meine Kopie im Hostel vergessen also durfte ich nich ins Internet.. Haeeee?

Was ich auch noch dauernd von den Indern zu hoeren bekomme ist, das ich einen „nice haircut“ habe… Eigentlich sind Dreads eher die Haare von Sadus, heiligen Hindumoenchen, die total enthaltsam leben und ihre Haare nicht mehr schneiden, deswegen dachte ich das koennte etwas abstossend wirken, aber es scheint wohl mittlerweile ein Musiker und ein Kricketspieler die gleiche Frisur zu haben, also sind Dreads hier wohl im kommen…

Olki doki, ich hoere dann mal auf, dieser geistige Duennschiss und diese Tastatur sind nicht mehr zu ertragen…

Ach ja, versteht jemand Kricket??? Ich nicht…

Und die Kuehe hier haben Hoecker!!!

Bis denne

Geschrieben von André am 23. Januar 2007 | Abgelegt unter Indien | Kommentare deaktiviert für A crazy day: Junagadh and more

Ein wunderschoener Tag: Diu II

Hallli halloooooo,

hier bin ich mal wieder und wollte mal so den Rest meines Diu Berichtes schreiben, also eigentlich nur von gestern, denn die anderen Tage verliefen eher gechillt…

Gestern habe ich mir wie geplant ein Moped gemietet (fuer 2 Euro. plus 2 Euro fuer Sprit) und bin um die Insel gecruiset!! Also ich muss ja sagen, das erste was ich mir in Deutschland kaufen werde ist ein Moped, weil das geht ja einfach nur ab!! Hatte das noch nie gemacht 🙂

Naja, bin also dann auf die andere Seite der Insel gekommen, was schon ein krasser Kontrast zu Diu-Stadt ist, weil es dort dann doch schon ein bisschen indisch zugeht, es ist dreckig, stinkt und die Leute sind viel aermer… Das war so ein Fischerdorf, wo ich nur noch einen Touri getroffen habe (einen Neuseelaender, der mit dem Motorrad durch Indien reist, sau geile Sache, das werde ich auch noch tun, irgednwann ma!!)
Wir haben dann die Fischer beobachtet, wie sie an ihren teilweise riesigen Holzschiffen geschraubt haben und andere, wie sie ca. 1 m lange Haie, die sie gefangen haben in kleine Stuecke zersaebelt haben und dann in die Sonne zum Trocknen gelegt haben, LECKER 🙂

Diese Fische werden dann getrocknet einfach gegessen, wir haben welche angeboten bekommen, schmeckt n bissl komisch, aber nicht sooo schlecht 🙂

Ach ja, mein Durchfall und alles ist wieder weg, ich fuehle mich sauuuu gut! Oehm, naja, mir ist dann einfach mal wieder aufgefallen, wie unglaublich nett die Inder sidn!! Alle haben dir im vorbeifahren Hallo zugerufen, oder mit dir gelabert, vor allem die Kinder, aber nicht nur!! Die Leute kommen einfach aus Interesse zu dir und sind soooo unglaublich freundlich, egal wie arm sie sind!!!! Das macht einen dann einfach richtig gluecklich…

Naja, die typischen Fragen, die dir alle stellen, wenn sie dich vollabern wollen:
(Stellt euch den indischen lustigen Dialekt vor, gemischt mit Nuscheln)

Wer from?
Wot jur nem?
hau long india?
wer in india?

Joa, wenn man sie dann aber was zurueckfragt (natuerlich nicht bei allen, einige koennen englisch) stellen sie die gleiche frage einfach noch mal oder wiederholen, was du zu ihnen gesagt hast 🙂

auf der Rueckfahrt aus dem Fischerdorf kam ich dann an den Sunsetpoint, eine Erhebung an der Kueste mit einem Navydenkmal, wo ich lustige Indian Navy Leute getroffen habe, die 1 Jahr durch Indien mit dem Fahrrad touren und Denkmaeler saubermachen, oder sowas… Krank 🙂

Gestern abend war ich dann bei einem Indoportugiesischen Bufett, die hatten soooo geile Sachen, 5 Sorten Fisch, Calamares, Shrimps, Salate, Reis, Nudeln, Brot und und und… Das war wie 10 Gaenge oder so, und ich hab mich sau vollgefressen… War zwar teuer fuer hier, ca 3 Euro, aber krieg ma sowas in Deutschland, fuer 3 Euro…
Ausserdem bekommt man diese Art Essen nur hier in Diu bei den indisch-portugiesischen Familien!

Tjajaaaa, jeden Tag wurde ich von der Moschee geweckt, die genau neben dem Hostel steht und mit einem gigantischen Lautsprecher meint, 5x am Tag, bei jedem Gebet halt, die ganze Stadt vollzuheulen… Naja, man gewoehnt sich an alles… Aber es ist schon so ne Sache wenns um 7 Uhr losgeht mit „HUaaaaaaaaazyaaaaashuuuuuuuuuuueeeeeeeeiiiiiiii usw.“

Eine weitere Sache, die hier einfach noch krass ist, ist der Unterschied zwischen Maennern und Frauen! Ausser in Bombay und da auch noch verdammt viel, sind Frauen einfach diejenigen, die arbeiten, kochen putzen usw., aber niemals saufen oder rauchen, das machen Frauen hier generell nicht!!! Es ist auch normal, dass Frauen IMMER in Frauengruppen rumrennen und Maenner in Maennergruppen… Es ist auch verpoent, Haendchen zu halten oder Arm in Arm rumzulaufen (ausser gleichgeschlechtlich), schon krank 🙂

Die vielen Tiere auf der Strasse sind auch zu geil… Ich mein, klar es gibt Strassenhunde, die hier aber total friedlich sind und nie einen Menschen anbellen oder nerven, dann Katzen, auch normal, aber dann viele Schweine, Ziegen, Enten, Voegel, und natuerlich Kuehe, die einfach auf der Strasse rumrennen, jeden Muell auffressen und auch gern mal im Weg stehen… Dann muss man halt ausweichen oder warten, denn die Kuh ist ja heilig, oder so 🙂 Zumindest sollte man sie glaub ich, nicht aergern!!

Joa, was auch lustig ist, ich war am Strand und dachte mir so, das ist aber komische Hundescheisse da auf dem Boden… Naja, spaeter habe ich gesehn, dass die Leute hier einfach teilweise zu 5. in einer Reihe auf dem Boden hocken und scheissen 🙂 So genuesslich am Strand, hehe..

Tjoaaaa, das wars eigentlich, ein Brauch den ich als noch verpeile, wenn man in Haeuser eintritt zieht man normalerweise seine Schuhe vor der Tuer aus und stellt sie hin…
Schon interessant so alles…

Tja, jetzt fahre ich ca. 5 Stunden Bus nach Junagarh, wo es einen Tempelberg mit 10000 Stufen gibt, die ich versuchen werde zu erklimmen!!!

Also dann, petri heil!

Geschrieben von André am 20. Januar 2007 | Abgelegt unter Indien | Kommentare deaktiviert für Ein wunderschoener Tag: Diu II

Diu I

Hallo liebe Leute,

endlich schreibe ich euch auch mal wieder!

Ich fange mal mit der Abfahrt von Mumbai an. Am 14.1. habe ich gesuendigt… Ich war mit Marlen und Robert beim Maecces… Naja, ich habe meine Abreibung wenigstens gleich danach bekommen, weil der tolle Burger namens „Chicken Taj Mahal“ oder so zwar riesig gross war, aber dieses „Fleisch“ darauf bestimmt kein Chicken war… Naja, Mc Donalds hier ist sowieso nicht so ne Erfahrung wert, weil die wegen ihrem Kuehe sind ja soooo heilig Krams keine auf die Burger tun.

Naja, am 15. bin ich dann mit dem Bus in der tollen Sleeper-Class nach Diu gefahren. Das heisst, du hast ein Bett (Groesse 70 cm x 180 cm), dass du dir mit deinem Rucksack teilst. Wenn das Bett aber leider hinten ist (wobei das vorne bestimmt auch nicht besser war) und dein Freund der Busfahrer ueber die ach so tollen Strassen Indiens rast, kriegst du nicht nur Angst um dein Leben, sondern noch viel eher um deinen Kopf… Den hab ich mir naemlich auf der 20 Stunden Marathonreise bestimmt 100x gestossen… Geschlafen hab ich auf jeden Fall nicht gut.

Naja, also bin ich dann in Diu eingecheckt, in ein Hostel, was im Lonely Planet (der Reisefuehrer) total hochgelobt wurde und mir auch von den Deutschen empfohlen wurde. Leider ist das Hostel nicht mehr wirklich besetzt gewesen, was nicht zuletzt an den Preisen lag. (100 Rs fuer einen Schlafplatz auf dem Dach, Outdoor).

An dem Tag habe ich beim Fruehstueck einen Deutschen und einen Englaender kennen gelernt, mit denen ich dann mit dem Fahrrad an einen geilen Strand gefahren bin. Dort war niemand ausser uns und den einzigen Loewen, die noch in Asien leben. Zumindest haben wir einen Pfotenabdruck gesehen, der bestimmt nicht von einer Kuh ist… Naja, das Schwimmen war ganz interessant, zumal der Strand sauber, da unbenutzt war. Ich habe naemlich gehoert, dass an dem Touristrand neben Muell auch mal gerne ein ertrunkener Hund oder ein Oelkanister rumschwimmen.

Naja, Diu ist an sich eine wirklich schoene Stadt, ausser dem staendigen Hupen (dessen Sinn ich wenigstens jetzt gepeilt hab und was ich ab jetzt auch machen werde (beim Ueberholen auf sich aufmerksam machen)). Die Leute sind freundlicher, es gibt weniger Bettler und vor allem ist die Stadt (die eine ehemalige portugiesische Enklave war) der einzige Ort im ganzen Staat Gujarat, wo man legal Alkohol trinken und kaufen darf!

Tjajaaa, gestern abend gab es dann im Hostel ein geiles Fisch und Salat Barbecue und nach einer Scheisskalten Nacht bin ich heute morgen in ein anderes Hostel umgezogen. Das ist um einiges cooler, ich hab ein Einzelzimmer mit Privatbad (also so n tolles Klo im Boden drin!!!) und kostet auch nur 100 Rs.

Tjaaa, heute gings mir nicht so gut, mein erstes Mal Durchfall hat mich erwischt (Sorry, das musst ich ma loswerden) und ausserdem fuehl ich mich ein wenig grippig… Aber das muss wohl so sein und wird schon wieder. Kann ich wenigstens noch ein paar Tage laenger hier bleiben.

Morgen will ich mir einen Motorroller leihen und um die Insel cruisen. Freue mich schon auf den Linksverkehr 🙂

Joa, die Mail ist etwas langweilig, ich weiss, aber das ist eben die Strandathmosphaere und mein Zustand 🙂 Bald gibts wieder mehr tolle Geschichten, wenn ich versuche die 10000 Stufen zu einem Pilgertempel zu erklimmen!!

Ach ja, Fotos und eine aktualisierte Reisekarte sind online!

Geschrieben von André am 17. Januar 2007 | Abgelegt unter Indien | Kommentare deaktiviert für Diu I

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