Monatsarchiv für Juni 2007

Du suchst im Moment im Archiv von André isst Reis 2007.

Abenteuer Machu Picchu

Ein Abenteuer, begonnen um Geld zu sparen, denn der „normale“ Weg zum Machu Picchu zu gelangen, gestaltet sich fuer auslaendische Touristen zur Abzocke Nr. 1 auf meiner Reise bisher!

Der Zug zum Machu Picchu kostet fuer Auslaender fuer Hin- und Rueckfahrt 73$, fuer Peruaner 10$.
Deshalb kamen wir auf die glorreiche Idee mit ein paar Freundinnen von hier, mit dem Bus zum 82. Kilometer (von 110) zu fahren und den Rest zu laufen.
Am Km82 beginnt der offizielle Inka-Trail, auf dem man fuer teures Geld drei Tage zum Machu Picchu wandern kann. Dieser ist aber mittlerweile auf 500 Personen pro Tag beschraenkt und deshalb bis Ende September ausgebucht.
Unser Weg gestaltete sich ueber die Zuggleise, den gleichen Weg, den etwa 10 Zuege pro Tag nehmen. Natuerlich ist dieser Weg verboten, dennoch einer von zwei moeglichen Wegen nach Machu Picchu ohne den Zug nehmen zu muessen.
Der Weg war superlustig, die Charaktere, ich, Markus (ein Oesi aus Salzburg, supercooler Kerl) und drei Artesanas (Laura (eine Freundin, die ich schon letztes Jahr in Nordperu kennen gelernt habe), Juana (eine durchgeknallte und etwas zu relaxte Freundin aus dem Hochland Perus) und Amazonas (was nicht ihr richtiger Name ist, aber sie kommt aus dem Amazonas Gebiet, aus einem entlegenen Dorf, ist sehr spirituell und hatte immer ihren Hasen und ihren kleinen Raubvogel dabei, war voelligst abgedreht und etwas anstrengend, aber dazu spaeter mehr)).

Wenn der Zug kam, was zum Glueck durch hupen angekuendigt wurde, sprangen wir von den Gleisen in die Buesche, oder eben an den weitestmoeglichen Rand. Es ist nie was passiert, der Weg ist gut ausgebaut, auch fuer Fussgaenger. Wir hatten ueberlegt auf dem Weg irgendwo zu zelten, hatten aber leider nur 1 Zelt fuer 2-3 Personen. Also haetten 2 draussen schlafen muessen, im subtropischen Klima auf 2000 m, mit giftigen Schlangen usw. usw. =)
Wir haben aber auf dem Weg zum Glueck noch einen Argentinier und einen Uruguayer kennen gelertn und uns im Endeffekt auf 2 Zelte verteilt. Die 28km bis nach Aguas Calientes (dem Dorf vor Machu Picchu) haben wir in einem 10 Stunden Mega-Walk an einem Tag hinter uns gebracht.

Am naechsten Morgen stand die Besteigung des Machu Picchu bevor. Auch hier kann man den Touribus nehmen (12$ Return), oder laufen, was einem ca. einstuendigen Treppensteigen entspricht (die Hoehe stegt dabei von 2000 auf 2500 m an, was das Laufen und Atmen noch erschwert).
Oben angekommen wollte ich mit meinem gefaelschten Studentenausweis aus Thailand billiger in Machu Picchu reinkommen, was der Polizeimann natuerlich direkt unterbunden hat. (Ich musste also statt dem Studenteneintritt von 20$, 40$(!!!) bezahlen, Peruaner bezahlen (10$ bzw. 20$).
Im Endeffekt war es egal, wir waren drinnen und es ist atemberaubend… Ich hoffe, ich kann bald Fotos hochladen, denn das war wirklich ein weiterer Hoehepunkt meiner Reise…

Die naechste Nacht haben wir im Hostal verbracht, von dem die drei Maedels am naechsten Morgen mit dem Zug zurueck gefahren sind (wie gesagt, eine Fahrt 6,50$ pro Person fuer Peruaner).
Wir (Markus und ich) haben uns auf eine weitere Wanderung gemacht vom km110 bis zum km128 von dem aus Busse nach Cuzco aufbrechen sollten! (Der Zug fuer uns haette fuer eine Fahrt 47$ gekostet!)
Am km128 angekommen mussten wir in einem Lastwagen nach Santa Teresa, dem naechsten Dorf trampen. Diesen Weg legen viele Touristen und Peruaner zurueck um den Zug zu sparen, er ist also mehr oder weniger legal und die LKW-Fahrer nehmen jeden gegen ein kleines Trinkgeld mit.
In St. Teresa angekommen wollten wir so schnell wie moeglich weiter. Man sagte uns aber, dass es einen Erdrutsch gegeben hat und die normale Route nach Cuzco fuer mindestens 20 Tage gesperrt sei. Es bliebe uns aber ein Weg ueber Quillabamba, der Minibus fahre heute nachmittag vielleicht noch ab! Natuerlich hatte der Minibusfahrer aber keine Lust mehr nach Quillabamba zu fahren, weshalb wir die Nacht im Hostel bleiben mussten (natuerlich ohne Zahnbuerste, Seife, Deo, frische Klamotten, alles halt, weil wir das den Maedels im Zug mitgegeben hatten um es nicht herumzuschleppen).
Also fuhren wir mit dem ersten Bus nach Quillabamba, von dort aus auf einen 14 Stunden Busmarathon nach Cuzco, mit einer einstuendigen Panne, die schnell mit auseinandergeschnittenen Ersatzreifen und Schraubenzieher geflickt wurde und ueber eine Strecke, wie ich sie noch nie gesehen habe.

Ich habe ja schon gefaehrliche Strecken gesehen, aber diese Strecke, genau die Breite von 2 Bussen (mit 10 cm Zwischenraum) hat mir schon oefters den Atem geraubt. Nachdem wir durch ein wunderschoenes Tal an mindestens 10 anderen Bussen und LKWs vorbei geschrammt sind, sind wir dann abends endlich total uebermuedet in Cuzco angekommen! Es war definitiv eine Erfahrung wert, wenn nicht sogar das Highlight meines Trips, denn wie ihr wisst, hasse ich diesen Touri-Ottonormalbuerger-Tour-Krams…

Dennoch fahre ich morgen mit einem halbluxurioesen Bus nach Lima um statt 22 nur 18 Stunden zu fahren =)

Entschuldigt meinen Schreibstil, aber ich kann mich grad nich recht konzentrieren =)

Bald mehr!

Geschrieben von André am 30. Juni 2007 | Abgelegt unter Peru | Kommentare deaktiviert für Abenteuer Machu Picchu

Cuzco, Inti-Raymi und meine Freunde von der Polizei

Heute ist es endlich so weit, der 24. Juni, Inti Raymi in Cuzco, angeblich eine der Top 10 Partys weltweit.

Der halbe Tag ist rum, wir sind heute morgen auf einen Huegel etwas ausserhalb von Cuzco gestiegen, wo eine Zeremonie mit Taenzen, Theater usw. stattfinden sollte.

Es gibt die Moeglichkeit ca. 60$ zu bezahlen um direkt vorne auf aufgestellten Sitzen zu sitzen, oder man muss auf einen Huegel steigen um alles in klein, aus der Ferne, so gut wie ohne Ton und fuer umsonst hoeren zu koennen.
Das hat mich mal wieder so sauer gemacht!!! Das ist eine Inka Party, fuer die Locals und dann wird natuerlich direkt wieder Geld rausgeschlagen und die Party wird auf die Reichen Peruaner und die Gringos beschraenkt…
Alles in diesem beschissenen Kontinent dreht sich nur um Geld, jeder versucht jedem soviel wie moeglich aus der Tasche zu ziehen… Die Polizei ist hoechtskorrupt, egoistisch und schert sich einen Mist um Menschen und deren Leben. Und wer ist schuld?? Die Leute hier koennen nix dafuer, sie brauchen ja Geld um zu leben und die Regierung und das System hier lehrt sie ja nichts anderes… Aber vor allem sind die dekadenten reichen Laender in Europa und Nordamerika Schuld, denn dort ist das Geld, jeder hat zuviel und an anderen Enden fehlt es… Die Leute hier arbeiten fuer westliche Firmen zu Hungerloehnen, nur damit WIR alles billiger haben koennen…

Ich weiss nicht, ob von euch schon einmal jemand den Film „Die Reisen des jungen Che“ gesehen hat, wenn nicht schaut ihn euch an!! Ich habe ihn hier gesehen und ich kann mich verdammt gut mit Ernesto Guevara de la Serna (Che Guevara) und seiner Einstellung identifizieren, mit dem Unterschied, dass ich niemals in meinem Leben eine Waffe in die Hand nehmen wuerde.

Auf jeden Fall ist es verdammt hart, diese Scheisse hier zu sehen… Machu Picchu kostet um die 80$ (allermindestens) um mit Aufwand dorthin zu kommen… Das ist fast ein Monatslohn hier, das heisst, die meisten Peruaner aus Cuzco und generell, haben ihr Wahrzeichen noch NIE in ihrem Leben gesehen… Und das ist nur wegen einer erfundenen und voellig abstrakten Sache wie Geld…
Gut, ich koennte mich stundenlang ueber all das aufregen…
Aber es gibt auch gute Nachrichten: Ich habe ein paar super coole Artesanos getroffen (Leute, die Schmuck usw. herstellen und verkaufen, davon leben und reisen), die sind wie ein eigenes Volk, super sozial zueinander und jeder hilft jedem, Geld spielt einfach keine Rolle! Wer gerade etwas hat, gibt es, weil er weiss, das naechste Mal hat jemand anderes wieder was. Diese Leute haben keine Klischees, unterliegen keinem Gesellschaftskodex usw. usw.
Das macht sie natuerlich bei der Polizei verhasst, die ihnen teilweise den Eintritt in Strassen verwehrt oder sie von touristischen Plaetzen vertreibt, wenn sie dort verkaufen wollen. Und warum?? Weil sie nicht, schon gesetzestreu, einen Laden haben, Steuern bezahlen und das System unterstuetzen…

Egal =) Ein paar Einblicke in die Gedanken, die mich heute den ganzen Tag beschaeftigt haben.

Jetz gehe ich lieber mit den anderen einen trinken =)

Geschrieben von André am 24. Juni 2007 | Abgelegt unter Peru | 1 Kommentar

Cuzco: Happy New Year!!!

Ein froehliches neues Jahr (der Inkas) wuensche ich euch allen!! Das haben wir naemlich am 21. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende gefeiert! Ich bin jetzt in Peru, genauer gesagt in Cuzco, der Hauptstadt des verdammt beeindruckenden Inka-Reiches.

Morgen findet hier das Sonnenfest, Inti-Raymi statt, das groesste Fest, das die Inkas im Jahr feiern.

Nachdem ich La Paz verlassen habe, sind wir zum Titicacasee, dem hoechstgelegenen schiffbaren See der Welt (!!) gefahren. Dort haben wir ein paar Tage verbracht, sind etwas gewandert und ich habe mich erkaeltet und gleichzeitig einen Sonnenbrand gekriegt! Auf 3800 m brennt die Sonne tagsueber verdammt stark und nachts faellt die Temperatur fast auf 0 Grad ab!

Nach anstrengenden 11 Stunden Busfahrt bin ich nun in Cuzco, einer wirklich wunderschoenen Stadt in der es momentan von Partys nur so wimmelt!
Der alte Stadtkern ist in einer Pumaform gebaut worden, dem heiligen Tier der Inkas. Das ironische allerdings ist, das an der Plaza de armas (dem Hauptplatz) gleich zwei riesige Kathedralen gebaut worden sind 🙂
Ich werde noch zwei Tage die Festivitaeten verfolgen, bevor ich am 25. oder 26. auf eine Tour zu den groessten Inka-Ruinen der Welt (und hoffentlich bald einem der neuen Weltwunder) aufbrechen werde! Machu Picchu, der Stern des Inka-Reiches!

Danach geht es in einer Marathonreise von 20 Stunden nach Lima, nach ein paar Tagen erneut 23 Stunden bis nach Cuenca, Ecuador!

Bis dahin,
petri heil

Geschrieben von André am 23. Juni 2007 | Abgelegt unter Peru | Kommentare deaktiviert für Cuzco: Happy New Year!!!

Salar de Uyuni, Bolivien und Fotos

Hola señores y señoras,

como estan?

Erst mal gibt es neue Fotos (fuer alle, die die Mail nicht lesen wollen). Das Augenmerk liegt dabei auf den Fotos vom Salar de Uyuni, dem groessten Salzsee der Welt (ausgetrocknet) und der benachtbarten Wueste, aka ein Nationalpark, dessen Namen ich wieder vergessen habe =)

Hier schreibt mal wieder der Andre mit endlich einer Informationsgeladenen und interessanten Mail:
Am 11.06. bin ich nach meinem Aufenthalt in San Pedro de Atacama auf eine 3-Tagestour durchs Salar de Uyuni gestartet.
Los ging es mit dem Bus zur Migracion de Bolivia, sozusagen der Grenzuebergang.
Um dorthin zu kommen mussten wir von San Pedro (auf 2500 m ueber NN gelegen) auf ca. 4500 m fahren. Der Weg war eine geteerte Strasse die nach Argentinien fuehrt. Auf halbem Weg meinte der Fahrer dann: „Die Teerstrasse hier fuehrt nach Argentinien, und hierlang gehts nach Bolvien“, worauf er das Lenkrad rumriss und mitten ins Nichts abbog =)
Es gibt zwar mehr oder weniger „Strassen“, aber da das nur mehrfach befahrene Wege im Staub der Wueste sind, ist es egal wolang man faehrt.
Die Landschaften sind super beeindruckend, zumindest am Anfang. Die langen Fahrten bei der Tour lassen dich nach 2 Stunden auch nur noch gleiche Steine sehen =) Die Migracion war eher ein kleiner Schuppen, als ein ernstzunehmender Grenzuebergang (wie man auf den Fotos sehen kann)

Am ersten Tag haben wir heisse Quellen auf 4000 m Hoehe, Geysire auf 5000 m Hoehe (der hoechste Punkt der Tour), diverse Lagunen in gruen, weiss und sogar rot!! gesehen.
Es war konstant verdammt kalt, tagsueber ca. 0-10 Grad (ohne Sonne), nachts -15 bis -20 Grad!!! Die Sonne war super warm und extrem stark, weshalb ich mir auch, ohne es zu merken, einen schoenen Sonnenbrand im Gesicht eingefangen habe.

Im ersten Hostel war es verdammt kalt, sogar innen, dass wir uns mit Whisky und Poker aufwaermen mussten! Nach 2 Glaeserchen Whisky ist man dann auch schnell betrunken, die Hoehe machts =)

Laufen ist verdammt anstrengend in der Hoehe, so dass ich nach 1 Minute bergauf voellig ausser Atem bin! Aber so langsam gewoehne ich mich daran =)

Wir haben auch einige lustige Tiere gesehen, vor allem Lamas, Voegel, Flamingos und Vicuñas (eine Lamaart)

Am zweiten Tag gings dann weiter, zum Mittagessen gabs Lama (was ziemlich eklig schmeckt) und einige interessante Sachen zu sehen (zum Beispiel Steinformationen, die wie ein Baum aussahen (siehe Fotos)).

Am dritten Tag sind wir dann endlich ins Salar de Uyuni gefahren, was wie eine Winterlandschaft aussieht. Alles um dich herum ist weiss, nur ist der weisse nicht kalt und man kann auch keine Baelle daraus formen =) Schmeckt aber salzig!

Im Salar kann man aufgrund der weiten Ebene superlustige Perspektivenfotos machen (siehe Fotos).

Nachdem wir in Uyuni angekommen sind und ich das auch so schnell wie moeglichwieder verlassen habe, die Nacht im Nachtbus halb erfroren bin (kein Fussraum ich konnte mich nicht bewegen, und keine Heizung, also war es bestimmt -5 Grad im Bus) bin ich in La Paz angekommen.

Es fuehlt sich verdammt gut an, wieder im „richtigen“ Suedamerika zu sein, so wie es in Ecuador war. Mit gutem Reis und Fleisch essen, Durchfall und vielen Bettlern. Dagegen war Chile sehr europaeisch!

Hier in Bolvien, dem Hauptproduzenten von Kokain, kauen ca. 90% der Einwohner regelmaessig Coca Blaetter. Aus 400 kg Blaettern macht man durch chemische Prozesse 1 kg Kokain, wie ich heute im Coca Museum erfahren habe. Diese Blaetter sind zwar von der UN als illegal erklaert worden, aber aus der Kultur hier einfach nicht wegzudenken, weshalb man sie auch ueberall kaufen kann =) Ich muss sagen, die schmecken sehr gut und haben gute Eigenschaften gegen Hoehenkrankheit. Sie erweitern die Atemwege, regulieren den Blutzuckerspiegel und oeffnen die Blutgefaesse!! Man hat auch nachgewiesen, das die Leute, die Coca Blaetter kauen (oder als Tee trinken) besser arbeiten koennen, laenger durchhalten und allgemein relaxter sind!
Einen starken Effekt hatten die Blaetter bei mir nicht, aber eine kleinere Euphorie und Entspannung stellt sich ein!

Uebermorgen werde ich weiter zum Lago Titicaca reisen, dann nach Peru, wo am 24. Juni das groesste Inka Fest Inti Raymi (Sommersonnenwende) stattfindet!
Dann gehts nach Macchu Pichu und dann Richtung Ecuador!

Habe ich schon erwaehnt, dass ich einen neuen Spitznamen hab, der mir ziemlich gut gefaellt?? Ich habe in Chile mit vielen Franzosen rumgehangen, und in Frankreich sagt man zu Andre, Dede!

Also wenn ihr wollt koennt ihr mich ab jetz auch Dede nennen =)

Oehm, noch was… Es ist ziemlich schokierend, zu sehen, wie billig und arm Bolivien ist… Ich kaufe massig Fruechte oder ein gutes Mittagessen und zahle unter einem Euro!!! (10,5 Bolivianos = 1 Euro)
Zwar war das in Indien auch so, doch hier schockiert es mich, von Chile kommend irgendwie mehr…

Also dann, schreibt mir eMails, enjoyed die Fotos und bis bald!!

Chao chao,

Andrecito

Geschrieben von André am 15. Juni 2007 | Abgelegt unter Bolivien | 1 Kommentar

San Pedro de Atacama

Helloooo,

hier schreib ich endlich mal wieder, diesmal aus San Pedro de Atacama, einer Oase in der trockensten Wueste der Welt, dem Desierto de Atacama.
Hier regnet es so gut wie nie und die Landschaft besteht fast nur aus Geroell und Salz… Dieses Dorf hier ist der absolute Touritraum, aufgemacht nur fuer Touristen, die Preise ca. 5x so hoch wie im Rest von Chile… Deswegen verschwinde ich hier auch bald, nachdem ich 1-2 Touren gemacht habe.

Vorher war ich in La Serena, ca. 16 Stunden suedlich (siehe Reisekarte) einem weiteren Touristenstaedtchen mit einem ganz schoenen Strand.
Das einzige was man in La Serena machen kann ist, sich Observatorien anzuschauen, denn der Himmel ueber Chile ist so klar, das man hier Sterne und Planeten am besten sehen kann.

Aber ich hab mir das Observatorium am Ende aus Zeit- und Geldmangel doch nicht angeschaut, das mache ich wenn ich mit mehr Geld zurueckkomme, denn Chile ist schon teuer!!

In ein paar Tagen geht es dann ueber die Grenze nach Bolivien, vom reichsten ins aermste Land Suedamerikas!

Eine weitere eher traurige Sache ist, dass die Chilenen dir im Supermarkt immer alles in tausende Plastiktueten verpacken… Das ist fuer mich als Naturschuetzer natuerlich ziemlich uebel, so dass ich den Verpackern immer sage, sie sollen doch bitte alles in eine oder 2 Tueten packen. Dann sind die Tueten aber so voll, dass sie ja reissen koennten, also wird noch eine Tuete um die erste Tuete getan womit ich dann wieder genau soweit bin wie vorher…

Ich habe bisher fast jedesmal noch an der Kasse, alle Tueten wieder ausgepackt und umgepackt, was immer von einem Laecheln begleitet wurde… Ziemlich traurig eigentlich, aber das ist eben auch fehlende Edukation!!

Naja =) Ich lauf mal ein wenig rum und gehe mal fruehstuecken.. Bald gibts mehr News aus dem Salar de Uyuni, eine Salzwueste in Bolivien und einem der schoensten Plaetze auf der Erde (soweit man allen, die ich bisher gefragt habe, glauben darf)

Chao chao

Geschrieben von André am 8. Juni 2007 | Abgelegt unter Chile | Kommentare deaktiviert für San Pedro de Atacama