{"id":60,"date":"2007-06-15T23:37:30","date_gmt":"2007-06-15T22:37:30","guid":{"rendered":"http:\/\/katzi-online.de\/wordpress\/?p=60"},"modified":"2023-02-15T10:47:33","modified_gmt":"2023-02-15T09:47:33","slug":"salar-de-uyuni-bolivien-und-fotos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andre-isst-reis.de\/wordpress\/?p=60","title":{"rendered":"Salar de Uyuni, Bolivien und Fotos"},"content":{"rendered":"<p>Hola se\u00c3\u00b1ores y se\u00c3\u00b1oras,<\/p>\n<p>como estan?<\/p>\n<p>Erst mal gibt es neue Fotos (fuer alle, die die Mail nicht lesen wollen). Das Augenmerk liegt dabei auf den Fotos vom Salar de Uyuni, dem groessten Salzsee der Welt (ausgetrocknet) und der benachtbarten Wueste, aka ein Nationalpark, dessen Namen ich wieder vergessen habe =)<\/p>\n<p>Hier schreibt mal wieder der Andre mit endlich einer Informationsgeladenen und interessanten Mail:<br \/>\nAm 11.06. bin ich nach meinem Aufenthalt in San Pedro de Atacama auf eine 3-Tagestour durchs Salar de Uyuni gestartet.<br \/>\nLos ging es mit dem Bus zur Migracion de Bolivia, sozusagen der Grenzuebergang.<br \/>\nUm dorthin zu kommen mussten wir von San Pedro (auf 2500 m ueber NN gelegen) auf ca. 4500 m fahren. Der Weg war eine geteerte Strasse die nach Argentinien fuehrt. Auf halbem Weg meinte der Fahrer dann: &#8222;Die Teerstrasse hier fuehrt nach Argentinien, und hierlang gehts nach Bolvien&#8220;, worauf er das Lenkrad rumriss und mitten ins Nichts abbog =)<br \/>\nEs gibt zwar mehr oder weniger &#8222;Strassen&#8220;, aber da das nur mehrfach befahrene Wege im Staub der Wueste sind, ist es egal wolang man faehrt.<br \/>\nDie Landschaften sind super beeindruckend, zumindest am Anfang. Die langen Fahrten bei der Tour lassen dich nach 2 Stunden auch nur noch gleiche Steine sehen =) Die Migracion war eher ein kleiner Schuppen, als ein ernstzunehmender Grenzuebergang (wie man auf den Fotos sehen kann)<\/p>\n<p>Am ersten Tag haben wir heisse Quellen auf 4000 m Hoehe, Geysire auf 5000 m Hoehe (der hoechste Punkt der Tour), diverse Lagunen in gruen, weiss und sogar rot!! gesehen.<br \/>\nEs war konstant verdammt kalt, tagsueber ca. 0-10 Grad (ohne Sonne), nachts -15 bis -20 Grad!!! Die Sonne war super warm und extrem stark, weshalb ich mir auch, ohne es zu merken, einen schoenen Sonnenbrand im Gesicht eingefangen habe.<\/p>\n<p>Im ersten Hostel war es verdammt kalt, sogar innen, dass wir uns mit Whisky und Poker aufwaermen mussten! Nach 2 Glaeserchen Whisky ist man dann auch schnell betrunken, die Hoehe machts =)<\/p>\n<p>Laufen ist verdammt anstrengend in der Hoehe, so dass ich nach 1 Minute bergauf voellig ausser Atem bin! Aber so langsam gewoehne ich mich daran =)<\/p>\n<p>Wir haben auch einige lustige Tiere gesehen, vor allem Lamas, Voegel, Flamingos und Vicu\u00c3\u00b1as (eine Lamaart)<\/p>\n<p>Am zweiten Tag gings dann weiter, zum Mittagessen gabs Lama (was ziemlich eklig schmeckt) und einige interessante Sachen zu sehen (zum Beispiel Steinformationen, die wie ein Baum aussahen (siehe Fotos)).<\/p>\n<p>Am dritten Tag sind wir dann endlich ins Salar de Uyuni gefahren, was wie eine Winterlandschaft aussieht. Alles um dich herum ist weiss, nur ist der weisse nicht kalt und man kann auch keine Baelle daraus formen =) Schmeckt aber salzig!<\/p>\n<p>Im Salar kann man aufgrund der weiten Ebene superlustige Perspektivenfotos machen (siehe Fotos).<\/p>\n<p>Nachdem wir in Uyuni angekommen sind und ich das auch so schnell wie moeglichwieder verlassen habe, die Nacht im Nachtbus halb erfroren bin (kein Fussraum ich konnte mich nicht bewegen, und keine Heizung, also war es bestimmt -5 Grad im Bus) bin ich in La Paz angekommen.<\/p>\n<p>Es fuehlt sich verdammt gut an, wieder im &#8222;richtigen&#8220; Suedamerika zu sein, so wie es in Ecuador war. Mit gutem Reis und Fleisch essen, Durchfall und vielen Bettlern. Dagegen war Chile sehr europaeisch!<\/p>\n<p>Hier in Bolvien, dem Hauptproduzenten von Kokain, kauen ca. 90% der Einwohner regelmaessig Coca Blaetter. Aus 400 kg Blaettern macht man durch chemische Prozesse 1 kg Kokain, wie ich heute im Coca Museum erfahren habe. Diese Blaetter sind zwar von der UN als illegal erklaert worden, aber aus der Kultur hier einfach nicht wegzudenken, weshalb man sie auch ueberall kaufen kann =) Ich muss sagen, die schmecken sehr gut und haben gute Eigenschaften gegen Hoehenkrankheit. Sie erweitern die Atemwege, regulieren den Blutzuckerspiegel und oeffnen die Blutgefaesse!! Man hat auch nachgewiesen, das die Leute, die Coca Blaetter kauen (oder als Tee trinken) besser arbeiten koennen, laenger durchhalten und allgemein relaxter sind!<br \/>\nEinen starken Effekt hatten die Blaetter bei mir nicht, aber eine kleinere Euphorie und Entspannung stellt sich ein!<\/p>\n<p>Uebermorgen werde ich weiter zum Lago Titicaca reisen, dann nach Peru, wo am 24. Juni das groesste Inka Fest Inti Raymi (Sommersonnenwende) stattfindet!<br \/>\nDann gehts nach Macchu Pichu und dann Richtung Ecuador!<\/p>\n<p>Habe ich schon erwaehnt, dass ich einen neuen Spitznamen hab, der mir ziemlich gut gefaellt?? Ich habe in Chile mit vielen Franzosen rumgehangen, und in Frankreich sagt man zu Andre, Dede!<\/p>\n<p>Also wenn ihr wollt koennt ihr mich ab jetz auch Dede nennen =)<\/p>\n<p>Oehm, noch was&#8230; Es ist ziemlich schokierend, zu sehen, wie billig und arm Bolivien ist&#8230; Ich kaufe massig Fruechte oder ein gutes Mittagessen und zahle unter einem Euro!!! (10,5 Bolivianos = 1 Euro)<br \/>\nZwar war das in Indien auch so, doch hier schockiert es mich, von Chile kommend irgendwie mehr&#8230;<\/p>\n<p>Also dann, schreibt mir eMails, enjoyed die Fotos und bis bald!!<\/p>\n<p>Chao chao,<\/p>\n<p>Andrecito<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hola se\u00c3\u00b1ores y se\u00c3\u00b1oras, como estan? Erst mal gibt es neue Fotos (fuer alle, die die Mail nicht lesen wollen). 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